worum es geht

Worum es geht – ein erster Überblick.


Sicher haben Sie sich auch schon manches Mal Gedanken über unsere Welt und umgebende Gesellschaft gemacht, die trotz aller technologischen Fortschritte, mehr Freizeit mit immensen Gestaltungs-möglichkeiten, dennoch von einer spürbaren Hektik, Unzufriedenheit und rasanten Auflösung sozialer Verbundenheit geprägt ist.

Nun, inwieweit dieses Bild auf den Einzelnen zutrifft, wird noch an anderer Stelle zur Sprache kommen.
Zweifellos ist unser Dasein jedoch durch unsere gesetzlich verankerte Schulpflicht für ausnahmslos alle minderjährigen Kinder und Heranwachsenden frühzeitig von vielfältigen Zwängen und einer Leistungs-orientierung geprägt, deren Auswirkungen unser Zusammenleben als staatliche Gemeinschaft wie auch unsere Lebensqualität als Individuum zutiefst beeinflussen. Wie sich weiter zeigen wird nicht gerade vorteilhaft. 

Angefangen von repressivem Leistungsstress, dem bereits Grundschulkinder unbarmherzig ausgesetzt sind, um Quoten und Elternerwartungen gerecht zu werden. Dabei sollte die Tatsache, dass die gesetzten Erwartungen an unsere Kinder ganze Wirtschaftszweige wie Nachhilfedienstleister, überfüllte Psychopraxen oder steigende Absatzzahlen der Pharmaindustrie geradezu sprudelnde Gewinnquellen erschlossen haben, zum ersten Nachdenken anregen. Dennoch scheinen die meist staatlichen Bildungsbemühungen angesichts manch kritischer Pisa-Ergebnisse und lamentierender Arbeitgeber über das geringe Bildungsniveau ihrer Auszubildenden und Studenten vielfach vergebens zu sein.

Aber auch außerhalb der Schule machen sich im Ergebnis von extremen Scheidungszahlen, steigenden Kindesmisshandlungen und Vernachlässigungen bei gleichzeitig abnehmenden Kinderwünschen im Einklang beruflicher Ellbogenmentalitäten und einem gnadenlosen Ausleseprozess im Berufsleben die Auswirkungen unserer Schulzwänge immer unheilvoller bemerkbar. An dessen Ende die Wettbewerbs-verlierer, Kranken wie Alten, Arbeits- und Obdachlosen ein sozial isoliertes Schattendasein fristen, kaum das gegen diese Zustände noch öffentlicher Widerstand oder ein ernsthaftes Bemühen um Abhilfen erkennbar wird.
Angesichts dieser Begebenheiten bedarf es wahrlich keiner Propheten, um die zunehmende Null-Bock-Mentalität junger Heranwachsender zu erklären, mit der sich de facto die gefährliche Auflösung unserer staatlichen Solidargemeinschaft angekündigt hat. 
Aufklärende Bildung nimmt in all diesen Fragen und Betrachtungen eine zentrale Schlüsselstellung ein, auf deren vielfältige Facetten, Probleme und Chancen wir auf dieser Seite eingehen werden.

Was haben Sie auf dieser klassen-, partei- und konfessionsübergreifenden Webseite zu erwarten?

Nun, der Zweck dieser Webseite besteht zunächst einmal darin, ein Bewusstsein für gravierende Schwächen unseres gegenwärtigen Bildungswesens zu schaffen, bezüglich deren Folgen auf die Entwicklung junger Menschen und unserer gesamten Gesellschaft. Denn erst im Wissen um die Dinge entwickeln sich erfahrungsgemäß genügend positive Kräfte für erforderliche Korrekturen.
Und sind bildungspolitische Korrekturen nicht schon länger überfällig?
Um diese nachvollziehbar zu erkennen, werden wir hier auf so wichtige Aspekte eingehen wie z.B.:

  • Wie und zu welchem Zweck unser breit angelegtes Bildungswesen entstand?
  • Wie es sich entwickelt und welchen Einfluss es auf unsere Gesellschaft ausgeübt hat?
  • Welche positiven und negativen Entwicklungen daraus entstanden sind?
  • Insbesondere die Frage, wie es um unsere freiheitlich demokratische Ordnung bestellt ist?
  • Wo stehen wir heute?
  • Und welche Möglichkeiten bieten sich zur Überwindung bestehender Mängel an?

Fragen, die uns in der Mehrheit sicherlich alle betreffen.

Doch Achtung, hier sollen Ihnen nicht nur vorgefertigte Argumente präsentiert werden. Nein, diese Webseite versteht sich als ein interaktives Portal, an dem Sie sich als interessierte Bürger/Innen mit Ihren eigenen Ideen, Anregungen und persönlichen Erfahrungen aus Schule, Ausbildung und Beruf gerne aktiv einbringen dürfen und sollten.
Gerade an Ihren Erfahrungen und Anregungen (gern auch in anonymer Form) sind wir besonders interessiert! Denn je mehr Ideen sowie auch Erfahrungswerte wir hier zusammentragen und darstellen können, desto eindeutiger sollten diese Erkenntnisse zugunsten notwendiger Reformbemühungen ausfallen, die wir letztlich gemeinsam gegenüber sozialpolitischen Entscheidungsträgern einfordern werden.

Sowohl Bildung und Gemeinwohl zugunsten des Einzelnen als auch zugunsten unserer staatlichen Gemeinschaft, sind ein viel zu kostbares Gut, um Entscheidungen zur Verteilung von Bildungsressourcen allein bürgerfernen Ministerien und Schulverwaltungen zu überlassen. Denn Bildung geht uns alle an, berührt jeden in seiner individuellen Entwicklung, Lebensqualität und Erlebnisfähigkeit.

Wir haben nur dieses eine Leben. Deshalb gilt es, bildungspolitische Voraussetzungen zu schaffen, in der jeder Mensch den individuellen Wünschen und Neigungen entsprechend optimale Bildungschancen zur Entwicklung seines/ihres wünschenswert erfüllten und selbstgenügsamen Lebens erhält.

Wir alle und erst recht unsere Kinder von Morgen sind von Bildungseinflüssen betroffen, daher sollten wir alle Gelegenheiten wahrnehmen, um in Bildungsfragen mitreden und basisdemokratisch mitentscheiden zu dürfen. 

vwww.Bildungsnot.de versteht sich hier als Plattforum, um miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam Stärken und Schwächen unseres Bildungswesens herauszustellen und sinnvolle Alternativlösungen zu erarbeiten. Diese werden wir mit der zunehmenden Unterstützung in öffentlichen Diskussionen zur Sprache bringen, bzw. nachdrücklich gegenüber sozialpolitischen Gremien einfordern.

Lesen Sie mit, reden Sie mit, und beteiligen Sie sich aktiv, sofern auch Ihnen das Thema Bildung und Glück unserer Kinder am Herzen liegt. Hier haben von der Grundschülerin bis zum emeritierten Professor alle das gleiche Recht, ihre Stimme zu erheben sowie sich an Aktivitäten zu beteiligen.
Über das angeschlossene Forum und Emailkontakt bieten sich hier für jeden Möglichkeiten zum gemeinsamen Meinungsaustausch, Anregungen, Erfahrungen und weiterer Aktivitäten an.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen hier stets einen erbaulichen Aufenthalt.

 

               geschafft

                                     

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