Lehrermobbing

50 Mobbing-Möglichkeiten durch Lehrerinnen und Lehrer

Nachfolgende Betrachtungen bekam ich vor mehr als 5 Jahren von einer aufmerksamen Lehrkraft übersandt, dessen Namen mir zwischenzeitlich entfallen ist, da unsere gemeinsame Plattform des gemeinsamen Gedankenaustausch via Blog1.de inzwischen geschlossen wurde.


Schon damals erhielt ich von diesem engagierten Lehrer die Befugnis, seine schriftlich fixierten Beobachtungen veröffentlichen zu dürfen. Nur leider ist es mir hier nicht mehr möglich seinen Namen als Urheber anzufügen, wie er es sich erwünscht hatte.


Sofern er von dieser Initiative irgendwann mal etwas mitbekommt, würde ich mich freuen, wenn er sich bei mir meldet, um seinen Namen hier rechtmäßig nachtragen zu können.
In jedem Fall danke ich dieser Person ausdrücklich für seine feinfühligen Beobachtungen und Mühen, nachfolgende Mobbingmöglichkeiten durch Lehrkräfte in dieser Form fixiert zu haben.

Eltern wie Schülern/innen wünsche ich hingegen jeden erdenklichen Erfolg, um im Fall der eigenen Betroffenheit einen hilfreichen Ausweg aus den nachfolgenden Mobbing-Fallen zu finden.

 

Hier beginnt nun die schriftliche Verfassung:

Zwei Jahre lang habe ich mal befristet als Vertretungslehrer in einer Realschule gearbeitet. Ich war selbst lange genug Schüler und habe zwei schulpflichtige Kinder, hinzu kommt noch Dozententätigkeit im Bereich der Erwachsenenbildung. Aus diesen verschiedenen Perspektiven sind mir einige Lehrertricks bekannt geworden, die dazu dienen, Schüler schlechter zu stellen - sprich: Ihre Zensuren willkürlich zu drücken.

Dafür gibt es zumeist nur drei wirkliche Gründe, nämlich:

a) persönliche Antipathien,

b) um eine Schullaufbahnempfehlung, über die sich die Eltern hinweg gesetzt haben, noch im Nachhinein zugunsten des Pädagogenkollegen durchzusetzen ("Eine Hand wäscht die andere") und

c) die Notwendigkeit, Klassengrößen zu reduzieren und nicht ausgelastete Schulformen mit Schülern "aufzufüllen", weil das jeweilige Kultusministerium es so haben will.

Lehrer, die sich gegen den Strom stellen - also Querdenker - sind schnell weg vom Fenster. Das System will es so.

Um nicht selbst zur Zielscheibe der Schulaufsicht zu werden, bedient man sich daher mitunter einiger Lehrertricks. Ich sage keineswegs, dass alle Lehrkräfte so agieren - das tun nur Leerkräfte.
Aber ich habe alle diese Tricks selbst erlebt!

 

1. Bewusste Überforderung:
Gewisse Lehrkräfte schielen nur auf die eigene Karrieregeilheit und gehen dabei über Leichen. Da wird dann schon mal der Stoff aus der fünften bis siebten Klasse absolut nicht altersgemäß in der dritten Klasse behandelt. Hauptsache, die Klasse ist "weit" und damit der eigenen Karriere förderlich. Das dabei etliche Kinder auf der Strecke bleiben, wird von vornherein einkalkuliert - man sortiert nach schärfsten Kriterien aus, und zwar ausschließlich zum eigenen Vorteil.

2. Lernstationen:
Anstelle von Heften und Büchern kommen "Arbeitsblätter" zum Einsatz, weil die es den Lehrkräften erlauben, ihren Unterricht individueller zu gestalten. Nur: Da gibt´s Unterschiede. Einige Arbeitsblätter für alle und ein paar besondere Arbeitsblätter für ausgesucht "gute" Schüler. Die Blätter werden "Lernstationen" genannt. Die letzten Lernstationen werden den etwas langsameren Schülern vorenthalten, weil die ja nicht "überfordert" werden sollen - doch aus eben diesen Arbeitsblättern rekrutieren sich dann die Aufgaben in den Arbeiten. Resultat: "Gute" Schüler stehen plötzlich (weil sie die Aufgaben schon kannten!) noch besser da und "schlechte" Schüler noch schlechter - ein sich selbst stabilisierendes System und leider auch alltäglich!

3. Punktesystem:
Für erledigte Arbeitsblätter gibt es Pluspunkte. Aus denen wird eine mündliche Zensur ermittelt. Aber: Für unerledigte Arbeitsblätter - oder auch für unerledigte fortgeschrittenere (vorenthaltene!) Arbeitsblätter - gibt es Minuspunkte. Die werden von den Pluspunkten subtrahiert, was zu einer schlechteren mündlichen Zensur führt. Ja - was machen denn dann die Kinder, denen seitens der Lehrkraft gesagt wird: "Die fortschrittlicheren Blätter brauchst Du nicht zu machen, weil das zu schwierig für Dich ist." Die werden bei diesem System doch von vornherein abqualifiziert - ganz egal, wie sehr sie sich auch anstrengen.

4. Mappenführung:
Die Arbeitsblätter müssen in Mappen einsortiert werden und für die Mappenführung gibt´s Zensuren. Aber nach welchem Schema die vergeben werden, dass bleibt das Geheimnis der Lehrkraft - denn selbst vorbildlich und vollständig geführte Mappen mit Extras kommen bei einzelnen, ausgesuchten Schülern niemals über die Dreiergrenze hinweg, während andere für unvollständige Mappen eine Zwei oder gar eine Eins bekommen.

5. Konzentrationsfähigkeit:
Konzentrationsfähigkeit ist etwas, was erst erlernt werden muss. Ein 5-7jähriges Kind kann sich 15 Minuten, ein 7-10jähriges Kind 20 Minuten, ein 10-12jähriges Kind 25 Minuten und ein 12-16jähriges Kind 30 Minuten konzentrieren. Synästhetisch begabte Kinder weniger, weil sie permanent mehr verarbeiten müssen. Die Lehrer merken ganz genau, welches Kind Konzentrationsprobleme hat - und sortieren! Ganz einfach schon dadurch, dass eine Arbeit/ ein Test mal am Stundenanfang und mal am Stundenende geschrieben werden kann. Das Kind mit den Konzentrationsproblemen ist am Stundenende chancenlos - obgleich es vielleicht eine ganze Ecke intelligenter als seine Mitschüler ist!

6. Händigkeit:
Da wird ein linkshändiges Kind rechts neben ein rechtshändiges Kind gesetzt. Als Folge davon kommen die beiden sich permanent mit ihren Ellenbogen ins Gehege und sind mit dem gegenseitigen Anfetzen mehr als mit dem Unterricht beschäftigt. Klar, dass die Lernleistung darunter leidet. Und wer teilt die Sitzordnung so ein?

7. Schwerhörigkeit:
Ein anderes Kind hört auf dem linken Ohr schlechter als auf dem rechten. Der Lehrer setzt es so, dass es mit dem rechten Ohr zur Wand sitzt. Von dem, was gesagt wird, bekommt es höchstens noch die Hälfte mit. Seine Leistung lässt nach und es wird demotiviert ...

8. Manipulierte Aufgabenstellungen:
Naturwissenschaftlicher Unterricht und die Schüler sollen anlässlich einer Arbeit Daten aus einer kopierten Tabelle heraussuchen. Die Kopien sind aber arg klein. So klein, dass sehbehinderte Kinder die nicht lesen und somit die Aufgabe nicht lösen können. Und wenn das noch nicht ausreichen sollte, dann bekommen eben diejenigen, die schlechter abschneiden sollen, noch etwas kleinere Kopien - so dass die Tabelle vollends unleserlich ist. Vier DPI wirkt dagegen wie eine BILD-Schlagzeile. Größere Kopien oben, kleinere unten. Das zu fördernde Kind bekommt das Aufgabenblatt von oben, das andere das Blatt von unten. Aber alle Kinder haben doch sachlich die gleiche Aufgabe gestellt bekommen und so bleibt der Anschein einer Chancengleichheit gewahrt ... Falls irgendwelche Eltern sich aufregen sollten, dann kann man ja immer noch sagen "Ihr Kind braucht eine Brille".

9. Interpretationsspielräume:
In einer Arbeit ist die Aufgabenstellung missverständlich oder unklar definiert. Bei der Benotung gestattet das dem Lehrer, seinen Vorlieben und Aversionen freien Lauf zu lassen.

10. Fehlende Kontrolle:
Beim Elternabend wird gesagt, dass sich die Zensur im Fach XY zu 40% aus den Arbeiten und zu 60% aus den mündlichen Leistungen zusammensetzt. Das Kind schreibt gute Zensuren und bekommt eine schlechte Gesamtnote. Begründung: Es habe sich mündlich nicht hinreichend beteiligt. Das Kind sagt aber genau das Gegenteil und die Klassenkameraden bestätigen diese, seine Aussage. Was jedoch letztlich einzig zählt, ist das Wort des so genannten "Pädagogen" - und der kann auf diese Weise schalten und walten wie er will, weil ihn niemand kontrolliert.

11. Nachhilfe:
Da sind Kinder, die Nachhilfeunterricht bekommen. Die (schulfremde) Nachhilfelehrerin geht im Lehrerzimmer ein und aus, denn schließlich muss sie sich ja über den Unterrichtsstoff informieren. Auffällig ist nur, dass die von ihr betreuten Kinder immer besonders gute Arbeiten schreiben. Hakt man nach, dann erfährt man, dass eben die Thematiken der Arbeiten unmittelbar zuvor im Nachhilfeunterricht eingeübt worden sind. Alles natürlich reiner Zufall. Dann verkrachen sich Lehrkraft und Nachhilfelehrerin. Kein Ein- und Ausgehen im Lehrerzimmer mehr. Und urplötzlich schreiben die Nachhilfe-betreuten Kinder schlechte Arbeiten. Immer noch reiner Zufall?

12. Unterrichtsausfall:
Da ist die Lehrkraft, deren Gesundheit so angeschlagen (z. B. durch lebensbedrohlichen Fußpilz o. ä.) oder die anderweitig so beschäftigt ist, dass sie nur noch ein- oder höchstens zweimal in der Woche Zeit für den Unterricht findet. Das reicht gerade zum Verteilen von Wochenarbeitsblättern und zu dem Kommentar "Bringt Euch das selbst bei". Glücklich, wer sich dann teuren Nachhilfeunterricht leisten kann. Noch glücklicher, wenn Nachhilfeinstitut und Lehrkraft einen engen Kontakt pflegen. Das begünstigt alle die Schüler mit "besserer" sozialer Herkunft. Credo: Papi kann sich Privatlehrer leisten ...

13. Störungen:
Ein Kind wird (aus welchem Grund auch immer) als "Störenfried" bezeichnet und auf den Flur an einen Einzeltisch gesetzt. Mit anderen Worten: Es wird vom Unterricht ausgeschlossen. Ein Grund für die vermeintlich "Störung" lässt sich immer finden. Und wenn in der betreffenden Unterrichtseinheit nun gerade der Stoff für die nächste Arbeit durchgenommen worden ist (was man ja auch so drehen kann) - tja, Pech gehabt ...

14. Disziplinierung:
Bleiben wir noch einen Moment beim Thema "Störungen". Da bekommt ein Kind eine schlechte mündliche Zensur, weil es angeblich den Unterricht gestört hat. Oder - um die Sache unauffälliger zu machen - es hat eine Strafarbeit zu erledigen, die hinterher zensiert wird. Die Strafarbeit kann aber durchaus so umfangreich oder so schwierig ausfallen, dass das Kind zwangsläufig schlecht abschneiden muss. Mit Lernleistung hat das nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit "Kleinkriegen". Man bezeichnet es als "Disziplinierung über Zensuren" - ein oft und gern angewandtes Verfahren, besonders zum Aussortieren von unliebsamen Kindern! Auch und gerade dann, wenn ein Kind durch intelligente Fragen oder ähnliches den Neid oder die Eltern durch kritische Anmerkungen den Unmut eines Lehrers auf sich gezogen haben.

15. Demotivation:
Da kommt ein Kind weinend von der Schule nach Hause, weil bspw. die Lehrkraft ihm eine bestimmte Übung (die das Kind aus dem FF beherrscht) im Sportunterricht verboten hat - in einer äußerst tadelnden Form, um nicht zu sagen, das Kind wurde zur Sau gemacht. Es hat jetzt Angst, ist unter Druck gesetzt worden. Später muss genau diese Übung im Sport gemacht werden. Das verängstigte Kind verweigert diese Übung aufgrund des vorausgegangenen Tadels - und bekommt eine schlechte Zensur.

16. Zensurenmanipulation:
Je nach Nase werden Zensuren mitunter ganz unverblümt manipuliert. Beim Sport wird einfach der gute Sprung oder Lauf nicht gewertet, weil es in den Augen der Lehrkraft ein Fehlstart gewesen sein soll. Das Spielchen wiederholt man so oft, bis das Kind erschöpft ist. Erst dann wird gewertet - mit schlechter Zensur. Oder im Diktat: Da wird für ein und den gleichen Fehler mal ein halber und mal ein ganzer Fehler angestrichen - bei verschiedenen Schülern. Immer dann, wenn es zensurenentscheidend ist. Am Jahresende schaut niemand mehr, wie knapp das war. Da zählt dann plötzlich nur noch die Gesamtzensur. Und bei Aufsätzen (Berichten, Inhaltsangaben, Beschreibungen ...) entzieht sich die Art der Benotung ohnehin jeglichem Verständnis, denn die zugrunde gelegten Richtlinien werden praktisch nie bekannt gegeben. Bei der Mathematikarbeit bemerkt die Lehrkraft vielleicht beim Gehen durch die Reihen hier oder da einen Fehler. Beim einen Kind wird wortlos mit dem Finger auf die falsch gelöste Aufgabe gezeigt, beim anderen nicht. Auch den Eltern nimmt man jede Art des Vergleichs oder der Argumentation, indem die Arbeiten nach dem Berichtigen umgehend und auf Nimmerwiedersehen eingesammelt werden. Deswegen existiert auf den Schulhöfen auch ein reger Handel mit kopierten Arbeiten - vor allem innerhalb der sozial besser gestellten Schülerschicht mit viel Taschengeld.

17. Outing:
Einige Schüler bleiben von ihrem ureigensten Wesen her lieber im Hintergrund und scheuen sich, vor versammelter Mannschaft zu sprechen. Prima! Die kann man dann vor der Tafel so richtig fertig machen, Psychoterror pur! Dazu noch abwertend-beleidigende Bemerkungen wie "Du kapierst das nie", "Du bist zu faul", "Du bist blöd", "Klappe halten", "Du Penner", "Ihr macht mich wahnsinnig" oder ähnliche Aussagen, vielleicht noch gewürzt mit anzüglich-zotigen Sprüchen und das Outing ist perfekt. Das Kind wird zukünftig nicht mehr mitarbeiten und sich immer weiter zurück ziehen. Schlechte Zensuren sind die Folge. Wundert sich da überhaupt noch jemand, wenn es zu solchen Vorfällen wie in Erfurt oder Emsdetten kommt?

18. Verunsicherung:
Wer mag es schon, wenn sich jemand dicht hinter einen stellt? Ob Chef oder Lehrer - ganz egal. Im Betrieb zählt das zum Mobbing. In der Schule zum Alltag, besonders beim Schreiben von Arbeiten. Ein verunsicherter Schüler aber macht Fehler. Und wenn jemand bei einer mündlichen Prüfung sein Thema wirklich beherrschen sollte, dann bringt man ihn einfach mit sachfremden Äußerungen wie "sprich anständig", "zieh Dich mal besser an", "das passt nicht hierher" o. ä. aus dem Konzept. Irgendwann wird der Prüfling den Faden verlieren und die Sache ist gelaufen.

19. Rasche Themenwechsel:
Heute Optik, morgen Elektronik, danach Akustik. Oder in der Grundschule: Heute Liter, morgen Pfund und Kilogramm. Dann Meter und wieder Liter. Viele Kinder sind von so raschen Wechseln überfordert, vor allem dann, wenn der Lernstoff gar nicht mehr schulisch-praktisch eingeübt wird. Da ist schnell der Punkt erreicht, an dem alles durcheinander geschmissen wird. Schlechte Zensuren ("das Kind ist eben lernschwach") sind die Folge. Klar - wenn sich keine Lehrkraft Gedanken darüber machen muss, ob seine Methodik überhaupt sinnvoll ist. Für den Lehrer gilt dann nur: Hauptsache, ich ziehe meinen Stoff durch und nach mir die Sintflut!

20. Ausnutzung sozialer Notlagen:
Die Zahl der Arbeitslosen steigt. Die Zahl der Neosklaven auch (sorry: nach offizieller Lesart nennt man das "Hartz-IV-Empfänger" - von denjenigen, die einen Nutzen aus den Neosklaven ziehen auch als "Hartz-IV-Schmarotzer" diskriminiert). Mit rund zehn Euro täglich, von denen der Lebensunterhalt, der fahrbare Untersatz, zahllose Versicherungen, Wohnung und und und bestritten werden soll. Lt. Verfassungsgericht soll damit ein "Leben in Würde" ja möglich sein. Nur wie, dass sagen die nicht. Doch plötzlich steht da eine Klassenfahrt im Raum. Sicher, dafür gibt´s seitens des Arbeitsamtes einen Zuschuss. Aber der muss tunlichst zwei Monate vorher beantragt werden. Der Zettel mit "... bitte überweisen Sie den Betrag von XY bis zum ... auf Konto ABC ..." kommt aber erst zwei Wochen vorher. Wenn es zu spät für die Zuschussbeantragung ist. Ergo kann das Kind nicht teilnehmen. Klasse - wieder ein potenzieller Störenfried weniger! Oder die DSL-Anbindung an das Internet wird stillschweigend vorausgesetzt: "Ladet Euch das von der und der Adresse runter!" Wer mit zehn Euro täglich um das Überleben kämpfen muss, der kann sich sowas nicht leisten. Der hat vielleicht höchstens noch Internet by Call. Da wird aus dem "Ladet Euch das von der und der Adresse runter!" aufgrund der dahinter stehenden Mammutdatei aber plötzlich ein Kostenfaktor von rund zwanzig Euro - immerhin schon etwa sieben Prozent des Monatsverdienstes und damit kaum bezahlbar! Tag für Tag, Woche für Woche. Wenn sich daraus zu allem Überfluss dann auch noch der Inhalt einer Arbeit zusammen setzt ...

21. Methodikroulette:
Wenn Lehrer sich weiterbilden, dann ist das löblich. Aber warum machen die diese Weiterbildung nicht in der mindestens zwei volle Monate umfassenden Ferienzeit? Sicher, die brauchen auch Urlaub. Und gut doppelt soviel wie ein einfacher Arbeitnehmer bzw. gut dreimal soviel wie der Gesetzgeber Otto Normalverbraucher zugesteht. Deswegen finden die Weiterbildungen auch während der Unterrichtszeit statt. Dann gibt´s Vertretungen. Andere Lehrer, andere Methodiken. Jeder geht nach seinem ganz individuellen Stil vor. Fünfmaliger Wechsel im gleichen Unterrichtsfach binnen eines einzigen Schuljahres. Von den Schülern aber wird verlangt, dass die sich von jetzt auf gleich sofort an die neue Methodik anzupassen haben. Heute so, morgen so, übermorgen anders. Bleibt das etwa ohne Auswirkungen auf die Lernleistung?

22. Ausschließen von Wissen:
Die Lehrkraft lässt bestimmte (ausgesuchte) Kinder Arbeitsgemeinschaften bilden bzw. teilt die Teilnahme an AGs ein. Über die in den AGs erarbeiteten Themen werden im regulären Unterricht Arbeiten geschrieben. Und woher sollen die Kinder, die seitens der Lehrkraft von einer AG-Teilnahme ausgeschlossen worden sind ihr Wissen beziehen? Sie schneiden automatisch schlechter ab.

23. Anhalten der Mitschüler zum Mobbing:
Die Lehrkraft lässt durchblicken, dass sie von einem bestimmten Kind nichts hält. Die Schüler nehmen das auf. Das Hänseln des abqualifizierten Kindes beginnt. Die Lehrkraft schreitet nicht dagegen ein, sondern liefert stattdessen nur neuen Zündstoff, verstärkt das Fehlverhalten. Aus dem Hänseln wird echtes Mobbing. Das abqualifizierte Kind hat Angst zur Schule zu gehen. Sein Selbstbewusstsein leidet. Seine Zensuren auch.

24. Referatstermin nach Zensurenkonferenz:
Die Schüler werden zu Referaten über bestimmte Themen angehalten. Wer mit wem ein Referat erarbeitet, wird von der Lehrkraft festgelegt. Der Termin zum Abhalten des Referats auch. Welchen Sinn hat aber ein Referat, aus dem sich eine mündliche Note speist, wenn sein Termin erst auf einen Zeitpunkt nach der Zensurenkonferenz gelegt wird?

25. Ausschluss von Interessen:
Da wird ein bestimmtes Thema im Unterricht behandelt. Wie immer müssen die Eltern den eigenen Kindern dabei helfen. Ein Elternteil, in dessen ureigensten Wissensbereich eben dieses Thema fällt und dessen Kind großes Interesse daran bekundet, bietet dazu einen Vortrag an - und hört als ablehnende Erwiderung: "Was unterrichtsrelevant ist, bestimmen ich und das Kultusministerium." In Folge wird das zugehörige Kind im Unterricht zu diesem Thema nicht gefragt und bekommt eine schlechte Note wegen mangelnder mündlicher Beteiligung.

26. Beharren auf Scheintatsachen:
Da ist ein Druckfehler im Schulbuch: "Die Pflanzen entstanden zuerst. Danach die Bakterien." Da wird eine Sachkundearbeit geschrieben: "Eine in eine Gasflamme gehaltene Büroklammer a) brennt b) brennt nicht c) glüht." Das Kind muss den Druckfehler unter Ausschaltung jeglichen Menschenverstandes lernen und wenn die Lehrkraft der Ansicht ist, dass die glühende Büroklammer "nicht brennt", dann ist die Angabe "glüht" falsch. Fazit: Für korrekte Antworten gibt's Punkteabzug, ergo auch schlechtere Zensuren. Verständnis und Logik sind bei dieser Art von Schulsystem nur hinderlich.

27. Unterschiedliche Wertung freiwilliger Leistungen:
Die Kinder werden dazu angehalten, freiwillige Zusatzleistungen zu erbringen. Einige (diejenigen, die gefördert werden sollen) bekommen dafür eine gute mündliche Zensur. Andere bekommen trotz guter freiwilliger Leistung gar keine Zensur oder aber eine schlechte mündliche Zensur beim Fehlen der vermeintlich "freiwilligen" Leistung. Auch so kann man mit zweierlei Maß messen!

28. Marktschreier bevorzugt:
Kinder, die im Unterricht oft und häufig den Mund aufmachen - dabei aber den größten Unsinn von sich geben - erhalten aufgrund ihrer Mitarbeit bessere mündliche Zensuren als diejenigen, die zwar weniger häufig, dafür aber korrekt und fundiert etwas sagen.

29. Konkurrenzneid:
Es gibt Kinder, die auf speziellen Interessengebieten (Reiten, Judo, EDV, bestimmte Haustiere, Zweisprachigkeit etc.) ein immenses Wissen aufgebaut haben. Ein Wissen, welches das Schulbuchwissen der Lehrkraft spielend in den Schatten stellt. Lehrkräfte ergehen sich dann mitunter in Konkurrenzneid. Das Kind, das gefördert werden soll, darf sein Wissen weitergeben und erhält eine gute mündliche Note. Das andere nicht.

30. Bewusste Falschinformationen:
Und wenn alle Stricke reißen, dann wird ein zur Abqualifikation vorgesehenes Kind für eine Stunde aus dem regulären Unterricht heraus genommen und mit bewussten Falschinformationen gefüttert ("Förderunterricht"). Die schreibt es in die nächste Arbeit und bekommt eine schlechte Zensur. Das Verfahren funktioniert noch wesentlich effektiver, wenn zu fördernde Kinder ebenfalls eine "Sonderstunde" erhalten und so gezielt auf die nächste Arbeit vorbereitet werden ("Forderunterricht").

31. Aktive Kinder:
Aktive Kinder stören im Unterricht häufig, weil sie ein natürliches Bewegungsbedürfnis ausleben müssen. Ein solches aktives Kind ist für die Lehrkraft eine echte Chance, um ein anderes, abzuqualifizierendes Kind massiv zu behindern. Eine einfache Änderung der Sitzordnung reicht dazu völlig aus. Man setzt das abzuqualifizierende Kind neben das aktive Kind - und fortan ist es durch die Aktivität des Banknachbarn so abgelenkt, dass es dem Unterricht nicht mehr folgen kann.

32. Unverständliche Prozentpunkte:
In einer Arbeit werden für die Aufgaben Punkte vergeben. Das ist normal. Die Punkte werden in Prozente umgerechnet, aus denen dann die Zensur ermittelt wird. Auch das ist normal. Nur: Warum wird bei bestimmten Schülern gesagt, unter 25% ist es eine 6, unter 50% ist es eine 5 und die Zensuren von 4 bis 1 erstrecken sich ausschließlich auf den Bereich oberhalb der 50%-Grenze, während es bei anderen Schülern in der gleichen Arbeit ganz linear zugeht - so dass die bei gleicher Punktzahl eine bessere Benotung erhalten?

33. Der Versuch des Übergehens der Eltern bei der Schulwahl:
Es soll ja Eltern geben, die der Schulempfehlung am Ende der Grundschulzeit nicht Folge leisten. Kommt so etwas der Lehrkraft, die eine solche Empfehlung ausgesprochen hat, zu Ohren, dann hat das betreffende Schulkind ganz schlechte Karten. Dem werden nämlich kurzerhand die auszuhändigenden Anmeldeunterlagen vorenthalten (O-Ton der Lehrkraft: "Oh, tut mir leid, das habe ich ganz vergessen."). Normalerweise gibt es immer zwei Anmeldetermine. Am ersten Anmeldetermin bekommt das Schulkind einen ganz und gar hyperwichtigen Grundschultermin aufgedrückt, so dass es nicht zur Anmeldung gehen kann. Vor dem zweiten Termin soll es dann aber schon die seitens der Eltern abgezeichnete Bescheinigung abgeben, welche die Grundschule berechtigt, eine Zwangsanmeldung auf Basis der Schulempfehlung durchzuführen. Das Schulkind wird dazu richtiggehend eingeschüchtert.

34. Androhung rechtlicher Schritte gegen Eltern:
Einige Eltern stolpern über Lehrertricks und verlangen nach klärenden Gesprächen. Wird der Lehrkraft das zu lästig, dann droht sie mit der Begründung, ihre Arbeit sei ja von der Schulaufsicht für korrekt befunden worden, einfach mit rechtlichen Schritten gegen die Eltern wegen böswilliger Verleumdung.

35. Gezielter Unterrichtsausfall:
Auch beliebt: Ein Kind wird zeitweise aus dem regulären Unterricht herausgenommen, weil es - ungeachtet seiner Erfolge im örtlichen Sportverein und bei überregionalen Turnieren - lt. Beurteilung der Lehrkraft "Bewegungsdefizite" aufweisen soll. Anstelle des normalen Unterrichts muss dann "Fördersport" gemacht werden. Das Mitspracherecht der Eltern dabei ist nur minimal. Das Wissen aus dem regulären Unterricht fehlt dann. Wie wirkt sich so etwas wohl bei der nächsten Arbeit aus?

36. Mobbing seitens der Lehrkraft:
Ein Referat soll als Gruppenarbeit erstellt werden. Die Kinder schlagen sich viele Nachmittage um die Ohren, recherchieren in Bibliotheken und im Internet, von der damit verbundenen Fahrerei für die Eltern ganz zu schweigen. Dann soll die Gruppe das Referat vortragen. Abgesprochen ist, dass die Schüler sich dabei abwechseln. Einem Kind allerdings wird seitens der Lehrkraft immer dann, wenn es dran ist, sofort der Mund verboten, so dass es nach den ersten Worten nur noch stumm daneben stehen muss. Ausgerechnet dieses Kind erhält dann auch eine schlechtere Zensur als der Rest der Gruppe.

37. Inhalt von Klassenarbeiten wird erst nach der Arbeit behandelt:
Zu fördernde Kinder werden darauf hingewiesen, dass ihre Eltern sich zwecks unbedingt erforderlicher Rücksprache bis zu einem bestimmten Termin bei der Lehrkraft melden sollen. Die Eltern erfahren dann, dass sie mit ihrem Kind vor der nächsten Arbeit doch wohl besser dieses oder jenes Thema noch einmal üben bzw. vertiefen sollten, wobei man vorzüglich die um das Wohl der Kinder besorgte Lehrkraft heraushängen lassen kann. So etwas fördert den pädagogischen Ruf. Dann wird die Arbeit geschrieben. Die zu fördernden Kinder sind vorbereitet. Die für eine Abqualifizierung vorgesehenen Schüler nicht. Der eigentliche Stoff aus der Arbeit wird erst im Nachhinein im Unterricht behandelt.

38. Wozu Schulbücher?:
O-Ton der Lehrkraft: "Wir empfehlen dringend die Anschaffung von Buch XYZ ..." Anstelle der Schulbücher wird dann nur noch das nicht als Schulbuch zugelassene Begleitbuch XYZ benutzt. Wer es nicht kaufte (oder es sich nicht leisten konnte), der hat eben Pech gehabt. Im Vergleich zu dem Stoff, der in den Schulbüchern aufeinander aufbaut, wird dann aus dem Schulbuch eben zuerst Seite 60-70, danach 10-20 und dann 30-50, zuletzt 20-30 nach dem Gießkannenprinzip behandelt. Keiner blickt mehr durch und die Kinder sind mangels klarer Linie überfordert. Doch wozu Grundlagen schaffen? Wozu sich darum kümmern, dass die Kinder etwas nachvollziehen können? Selbst den Eltern in ihrer Funktion als Ersatzlehrer wird es auf diese Weise sehr schwer gemacht, den Unterrichtsstoff dem eigenen Kind zu vermitteln. Und bestätigt nicht gerade das Fehlen von Grundlagen die überragende pädagogische Beurteilung seitens der Lehrkraft?

39. Individuelle Lernmethoden torpedieren:
Es wird individuell höchst unterschiedlich gelernt. Manche lernen Begriffe, andere eher räumlich orientiert. Kennt ein Kind beim Vokabeltest ein bestimmtes Wort nicht, dann kann der Lehrer helfend eingreifen: "Das Wort beginnt mit 'W'" - nutzlos für das räumlich orientierend lernende Kind. Da wäre ein "Das Wort steht rechts unten auf der Seite" sehr viel hilfreicher gewesen. Lehrer wissen, wer wie lernt. Eine bewusst falsche "Hilfestellung" und die Sache ist gelaufen: "Setzen, Fünf!" Die Lehrkraft als absolutistischer Herrscher ... Ist es nicht seltsam, dass die Schule das einzige Dienstleistungsunternehmen ist, in dem nicht der Dienstleister, sondern der Leistungsempfänger beurteilt wird?

40. Sehbehinderung ausnutzen:
Da wird eine Lehrkraft seitens der Eltern darauf aufmerksam gemacht, dass ein bestimmtes Kind eine Sehschwäche aufweist. Prima, denn das erspart der Lehrkraft viel Arbeit. Sie muss die Sehschwäche nämlich nicht selbst erst in Erfahrung bringen, sondern kann das Kind - so ihr seine Nase nicht gefällt - gleich ganz nach hinten setzen, damit es nur noch die Hälfte mitbekommt.

41. Mannschaftsausschluss:
Die für Sport zuständige Lehrkraft setzt sehr kurzfristig - von heute auf morgen - bspw. ein Fußballspiel an und teilt dazu die Klasse in Mannschaften ein. Es wird festgelegt, welche Mannschaft welche Farben zu tragen hat. Kinder, die in anderer Kleidung erscheinen, dürfen nicht teilnehmen und verpassen so auch die Chance auf eine gute Zensur oder erhalten gar wegen der Nichtteilnahme eine schlechte Note. Wohl dem, der dann einen sehr gut sortierten Kleiderschrank hat oder superkurzfristig noch in eine Stadt zum Einkaufen fahren kann. Auf diese Weise trifft der Ausschluss und in Folge die schlechtere Bewertung immer die Kinder aus den sozial schwächer gestellten Schichten - und das völlig ungeachtet der eigentlichen Fähigkeiten.

42. Fingierte Schülerwettbewerbe:
Da werden seitens einer Lehrkraft Teams gebildet, die in Konkurrenz zueinander gleiche Aufgaben lösen sollen. Immer dann, wenn eine Aufgabe erledigt ist, folgt eine neue, schwierigere Aufgabe. Auf diese Weise lässt sich schnell die Spreu vom Weizen trennen und prinzipiell ist dagegen ja auch gar nichts zu sagen. Doch dann kommt irgendwann eine Aufgabe, bei der Zusatzausrüstung vonnöten ist - sei es ein Ölmalfarbenset, eine Profi-Tennisausrüstung, ein Labornetzteil usw. Wer hat das schon zuhause? Wohl dem, der jetzt schnell genug Geld flüssig hat, um die mitunter sehr teure Zusatzausrüstung zu kaufen. So trennt man dann Wohlhabende von Habenichtsen. Natürlich war das alles nur ein peinlicher, systematischer Fehler, der völlig aus Versehen vorgekommen ist - oder etwa doch nicht?

43. Verzicht auf schriftliche Arbeit zugunsten der mündlichen Zensur:
Wenn von einem Kind befürchtet wird, dass es - bei guter mündlicher Zensur - in einer schriftlichen Arbeit nicht gut abschneidet, dann erhalten die Eltern einen Hinweis, besagtes Kind doch "krankheitsbedingt" zu Hause zu lassen mit dem Nachsatz, dass die Arbeit nicht nachgeschrieben werden muss. Die gute mündliche Zensur wird dadurch nicht beeinträchtigt.

44. Übersehen des Mogelns:
Wird bei einer schriftlichen Arbeit gemogelt und das Kind lässt sich erwischen, dann ist der Lehrer per Gesetz verpflichtet, die Arbeit mit einer Sechs zu bewerten. Es bleibt ihm bei Lieblingen aber unbelassen, das Mogeln nicht zu bemerken ...

45. Mitleidsbenotung:
Ein Kind ohne Eltern bzw. mit nur einem Elternteil wird ganz unverblümt um eine volle Zensur besser bewertet als die anderen Kinder, weil die Lehrkraft denen unterstellt, dass die Eltern maßgeblich geholfen haben.

46. Zuspielen internen Materials:
Es gibt Literatur, die nicht öffentlich verfügbar und nur den Lehrkräften zugänglich ist - bspw. Aufgabensammlungen für Klassenarbeiten. Und es gibt Lehrkräfte, die ausgesuchte Eltern mit eben solcher Literatur beglücken ... Warum wohl?

47. Manipulation schriftlicher Arbeiten:
Die Schüler erhalten für eine schriftliche Arbeit einen Aufgabenzettel. Die Lehrkraft teilt verschiedenen Schülern - denen, die schlechter benotet werden sollen - mit, dass diese oder jene Aufgabe nicht bearbeitet werden muss, weil sie aus der Wertung heraus fällt. Natürlich stimmt das nicht - aber denjenigen, die besagte Aufgabe aufgrund der Auskunft der Lehrkraft von vornherein gar nicht erst in Angriff nehmen, fehlen hinterher wichtige Punkte. Ergo fallen deren Arbeiten auch deutlich schlechter aus.

48. Mappenbenotung:
Einigen Schülern - denjenigen, die bessere Noten erhalten sollen - wird mitgeteilt, dass ihre Arbeitsmappen am Folgetag eingesammelt werden. Die Kinder, die das nicht hören sollen, werden ggf. so lange der Klasse verwiesen und erst später wieder dazu geholt. Sie wissen von nichts - und bringen am nächsten Tag auch ihre Arbeitsmappen (die i. d. R. zuhause aufbewahrt werden) wie gewohnt nicht mit. Wer die aber nicht abgeben kann, der wird unabhängig von Inhalt und Form der Mappe eine Note schlechter bewertet.

49. Unkontrollierbare schriftliche Zensuren:
Eine Klasse schreibt eine Arbeit. Die wird korrigiert, zurück gegeben und noch in der gleichen Unterrichtsstunde wieder seitens der Lehrkraft eingesammelt. Weder für Schüler noch für Eltern ist eine Kontrolle möglich. Und wie schnell hat eine Lehrkraft bei Kindern, die bessere Zensuren erhalten sollen, einen Fehler übersehen? Und wie schnell ist versehentlich ein falscher Fehler bei denen, die schlechter werden sollen, angestrichen worden?

50. Zusatzaufgabe:
Ein Kind wird angegriffen. Es verteidigt sich. Erfolgreich. Und zwar gegen Lieblinge der Lehrkraft, gegen geförderte "Vorzeigeschüler", die vor lauter pädagogisch gefördertem Elitedenken schon gar nicht mehr wissen, wie sie noch rumspinnen sollen. Natürlich kann das auf gar keinen Fall angehen. Deswegen wird besagtes Kind von der "pädagogisch geschulten" Leerkraft (absichtlich mit "ee" geschrieben!) dazu verdonnert, einen "Besinnungsaufsatz" zu verfassen. Der wird benotet und fließt in die mündliche Zensur von welchem Fach auch immer mit ein. Dadurch ist es möglich, a) das Kind zu verunsichern, b) ihm eine von vornherein feststehende schlechte Zensur zu verpassen und c) es in einem Fach, in dem es zwischen zwei Zensuren steht, zu kippen. Wenn das Letztere dann auch noch zur zweiten Fünf in einem Zeugnis führt - Bingo, ein unliebsames Gör weniger!